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Iran ist in seiner langen Geschichte immer wieder ein Durchzugsland für fremde Völkerschaften gewesen. Seit der Einwanderung arischer Stämme gegen Mitte des zweiten vorchristlichen Jahrtausends, die dem Land den Namen "Iran" und die bis heute vorherrschende Sprache, das Persische (Farsi), gegeben haben, sind Teile dieser nachfolgenden Völkerschaften in Iran ansässig geworden und haben zum großen Teil ihre völkische Eigenart einschließlich der Sprache bis heute bewahrt. Die eigentlichen, Farsi sprechenden Iraner sind sesshaft. Sie bewohnen das Binnenbecken des iranischen Hochlandes, bilden die Masse der Stadtbevölkerung und machen etwa 2/3 der iranischen Gesamtbevölkerung aus. Auch die Bewohner der Küstenprovinzen Gilan und Mazandaran am Nordabhang des Elburzgebirges gehören zu den Iranern im engeren Sinne, obwohl sie eigene Dialekte sprechen. Neben den Dialekten sprechen viele das Teheraner Farsi.
Perser::ehr als 65% der Iraner sind Persisch (Farsi) sprechend
Kurden(Kord):: Ungefähr ein Drittel der sonst hauptsächlich noch im Irak und in der Türkei lebenden Kurden wohnt in Iran. Ihr Hauptwohn- und -wandergebiet befindet sich im nördlichen Teil des Zagrosgebirges in den Provinzen Kurdistan, West-Aserbeidschan, Teilen von Kirmanschah an und den Gouvernoraten Hamadan und Luristan. Teilstämme befinden sich auch in Nord-Churasan, Fars, Kirman und Balutschestan. Die Kurden sind teils sesshaft (etwa die Hälfte), teils Halbnomaden; auch die sesshaften und in Städten lebenden Kurden erhalten die Stammesbeziehungen aufrecht. Sie sind überwiegend Sunniten; schiitische Kurden gibt es in der Gegend von Kermanschah.
Luren(Lor)::
Die eigentlichen Lurstämme schließen sich südlich an die Kurden an (die Grenze bildet etwa der Fluss Qara-Su) und sind hauptsächlich im Provinz Luristan (Sommerquartier) und dem südlichen Teil des Gouvernorats Ilam (Winterquartier) ansässig. Die Luren zerfallen in zwei Gruppen: die im westlichen Teil des Provinz Luristan überwiegend nomadisierenden Puscht-i Kuh-Luren und die weiter östlich lebenden und Landwirtschaft betreibenden Pisch-i Kuh- Luren. Südöstlich von ihnen (Grenze ist etwa die Eisenbahnlinie zwischen' Ali Gudarz und Dizful) leben auf dem Zagrosrücken (Sommerquartier) die zur Lurfamilie gehörenden Bachtyairen (Provinz Tschihar Mahall und Bachtyari). Sie sind etwas zahlreicher als die Luren. Ihre Winterquartiere erstrecken sich südwestlich bis in die Nähe von Dizful und Ram Hurmuz, d. h. in die Provinz Chuzistan hinein.
Balutschen::
Sie haben ihr Hauptwohngebiet in der Provinz Belutschistan und Sistan sowie in Kirman, bilden aber nur einen Teil des ethnischen Belutschistan, das sich nach Pakistan und Afghanistan erstreckt. Sprachlich und in anderer Beziehung stehen die Belutschen den paschtusprechenden Stämmen Afghanistans und Pakistans nahe.
Kleinere Volksgruppen::
Kleinere Volksgruppen, die persisch oder iranische Sprachen sprechen, finden sich außerdem in den Provinzen Churasan, Mazandaran und Gilan (Gebiet von Talisch). In Churasan wohnen einige tausend Tadschiken, die man mit den arischen Ureinwanderern in Verbindung bringt.
Volksgruppen mit Türksprachen(Torki)::
  • 1. Aserbeidschaner:Die größte türksprachige Gruppe in Iran sind die Aserbeidschaner, die als vorherrschende Volksgruppe das Gebiet zwischen dem Kaspischen Meer von Riza'iya und von der sowjetischen Grenze bis in die Gegend von Bidschar (nördl. Kurdistan) bewohnen. Sie sprechen das Azeri- Türkisch, das der Struktur nach dem anatolischen Türkisch ähnlich ist, sich in der Aussprache aber erheblich unterscheidet. Viele Aserbeidschaner, vor allem die Städter, sprechen gleichzeitig Farsi.
  • 2. Turkmenen:Sie gliedern sich in zwei Hauptgruppen: die Yamut und Guklan. Sie bewohnen den (von der U dSSR her) nach Iran hineinreichenden Teil der Turkmenensteppe ( d. h. nördlich des mazandaranisch-churasanischen Randgebirges nordwestlich von Maschhad).
  • 3. Schahsawan:Sie bewohnen die Nord- und Nordostabhänge des Sabalan-Gebirges (Sommerquartier) und die sich nördlich anschließende Mughan-Steppe (Winterquartier) im Norden der Provinz Ost-Aserbeidschan. Ihre seßhaften Teile konzentrieren sich um Ardabil und Mischkinschahr. Vielfach werden sie den Aserbeidschanern zugerechnet.
  • 4. Afschar:Die Afschar leben in der Hauptsache in Ost-Aserbeidschan und im Raum von Zandschan (Provinz Gilan). Sie sind überwiegend seßhaft. Teile des Stammes befinden sich im Raum von Schuschtar (Chuzistan) und in Churasan; andere bilden einen Teil des Chamsa-Stammesverbandes (siehe unten).
  • 5. Qaschqa'i:Die Qaschqa'i sind der beherrschende Stamm in der Provinz Fars. Das Sommerquartier befindet sich im Zagtosbergland westlich von Abadah um das Zentrum Samirum und reicht nördlich bis Schahriza. Das Winterquartier liegt südlich von Schiraz etwa zwischen Kazerun und FirUzabad mit einer Splittergruppe nordwestlich davon im Raume von Gatschsaran. Ihr Wandergebiet zwischen Sommer- und Winterquartieren gehört zu den ausgedehntesten der iranischen Stämme.
  • 6. Chamsa:Nur mit Einschränkungen ist der Chamsa-Stammesverband zu den tÜrkischsprechenden Stämmen zu zählen. Er besteht aus dem Zusammenschluß von fünf (im Arabischen: chamsa) Stämmen teils türkischer, teils arabischer, teils )urischer Herkunft, die überwiegend Persisch, daneben aber auch Türkisch oder Arabisch sprechen. Ihr Sommerquartier befindet sich nordöstlich von Sch!raz, ihr Winterquartier südöstlich davon im Raum zwischen Fasa und Lar.
  • Arabischsprechende Stämme: Während die Masse der arabischen Erobererstämme nach der Islamisierung Irans in der ansässigen Bevölkerung aufgegangen ist, haben sich einige Stämme bis heute erhalten. Ihr größtes geschlossenes Wohngebiet befindet sich in Chuzistan (Bani Ka'b, Bani Lam, Bani Tamim, Bani Turuf u. a.). Weitere arabische Stämme in geringerer Stärke befinden sich entlang der Golfküste, in Fars und in Einsprengseln in Kirman, bei Yazd und in Churasan.

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    Mazandarani


    Gilani


    Turkmen


    Balutschi


    Ghutschaani


    Ghasch'ghaaii


    Kaschaani


    Bachtiaari


    Lori

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