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"Hier ist der Anfang der Welt!" soll der sagenhafte erste arische König Keyvan der Wissende bei seiner Ankunft vor 7000 Jahren ausgerufen haben. Und hier entstanden über die Jahrtausende in Königreichen und Stadtstaaten, trotz Umstürzen, Kriegen, Völkerwanderungen Kunstschätze von atemberaubender Schönheit: Schon in frühen Horizonten feinste geschliffene Alabasterschalen; dünnwandige Tonwaren mit einer oft stark stilisierten Bemalung, meist mit Tierformen, manchmal auch abstrakt; ausdrucksvolle Büsten und Statuetten von Göttern, Menschen und Tieren aus Keramik; Chloritgefäße mit eingeritztem Dekor; vielfältiger Schmuck. Schon um die letzte Jahrtausendwende v. Chr. entstanden Schnabelkannen aus Keramik, deren kühne, weit ausladende Formen eine besondere künstlerische Phantasie und hohe technische Meisterschaft der Töpfer verraten. Dieser Stil war wohl schon eine "Modeerscheinung". Ein weiterer Vorgriff auf spätere Entwicklungen sind "kubistische" weibliche Idole in Form einer Statue und eines Gefäßes. Besonders ausdrucksvoll sind die Luristan-Bronzen aus West-Iran, seit etwa 1000 v. Chr. ein geschlossenes Ensemble von unverwechselbaren Formen und künstlerischen Vorstellungen von Mensch-, Tier- und Dämonendarstellungen, oft kopiert und oft gefälscht für den modernen Kunsthandel. Die Exponate umfassen Standarten und Aufsätze, Zeremonialäxte, Schild-, Köcherbeschläge, Armreifen, Pferde-Trensen und -Pektorale zum Schmuck und Schutz, eine figural verzierte Nadel in besonders eindringlicher Gestaltung. Kampf- und Jagdszenen waren besonders beliebt. Es war das goldene Zeitalter des Reiches: Kyros der Große hatte die persischen Stämme geeint, die Dynastie begründet, die Juden aus der Gefangenschaft entlassen, den Zarathustra-Feuerkult zur Staatsreligion gemacht, die fortgesetzte Verehrung des alten Licht- und Schöpfergottes Ahura Mazda, den Marduk-Kult Babylons, Christentum, Judentum, Manichäismus und Buddhismus aber toleriert. Sein Nachfolger Kambyses hatte Ägypten erobert, allerdings in der Wüste ein Heer von 50.000 Soldaten auf dem Weg zur Oase Siwa verloren. Nun erweiterte Darius der Große die Reichsgrenzen bis zur Donau und nach Indien. Er begann den Bau von Persepolis mit den Halbreliefs von 23 tributbringenden Länderdelegationen an den großen Steintreppen. Mit der Eroberung durch Alexander der Mazedonier wurde die damals bekannte östliche Welt und ihre Kultur griechisch. Ihm folgten die Dynastien der Seleukiden und Arsakiden (Parther). Sie sind in der Ausstellung repräsentiert durch eine Auswahl von ausdruckstarken Statuen aus Stein, Marmor und Bronze. Besonders der Gesichtsausdruck eines elymaischen Fürsten, eines Adoranten und der des Herakles prägen sich ein. Die Zeit der Sasaniden (3.-7. Jh. n. Chr.) brachte eine Rückbesinnung auf die große kulturelle Tradition der achaimenidischen Blütezeit. Prächtig dekorierte Silberschalen, Skulpturen, Keramik und frühe Glasstücke von hoher technischer und ästethischer Perfektion dokumentieren das Kunstschaffen dieser "Renaissance". Bezaubernd mit seiner spielerischen Phantasie ist ein silberner, teils vergoldeter Teller, dessen Innenseite als See mit Fischern, Putti, Enten, Fischen und allerlei geflügelten Fabelwesen gestaltet ist. Der Siegeszug des Islam brachte eine neue Bildersprache. Unter dem grünen Banner entstanden Objekte aus Silber, Keramik, Glas von bestechender Schönheit. Zudem natürlich Handschriften des Koran. Eine besonders aufwendige illuminierte Schrift auf Pergament in Querformat aus dem 9./10. Jahrhundert bildet den Schlußpunkt der Ausstellung. Die Schrift ist schwarz, die Vokalisierungs-Hilfszeichen sind rot und die Trennungen der 114 Suren (Kapitel) in Gold-Dekor.
von:Dr. Klaus G. Müller::Anlass; 7000 Jahre persische Kunst
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Die baulichen Zeugnisse aus der alten iranischen Geschichte stammen größtenteils aus der achämenidischen Zeit. Sie befinden sich in Susa und Estakhr(Istachr), vor allem aber in Persepolis; sie zeigen griechischen, assyrischen und babylonischen Einfluss. Ihre Erhaltung verdanken die Gebäude dem erstmaligen Gebrauch von behauenen Steinen. Unter den Parthern kam der Bau mit Ziegelsteinen und Mörtel in Gebrauch; der hierdurch geprägte Baustil erreichte unter den Sassaniden seinen Höhepunkt. Die herausragende architektonische Leistung dieser Zeit ist die Entwicklung des Kuppelbaus, der später von den Römern übernommen wurde. Aus der Zeit der Sassanidien stammt auch der aiwan, ein rechteckiger überwölbter Raum, der zum Charakteristikum iranischer Moscheebauten wurde und die islamische Architektur maßgeblich beeinflusste. Nach der arabischislamischen Eroberung erreichte die iranische Architektur neue Höhepunkte in seldschukischer und safawidischer Zeit.

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Die Töpferkunst im Iran reicht in prähistorische Zeiten zurück. Mit dem Entstehen der Landwirtschaft auf den Hochebenen des Landes wurden erste Gefäße geschaffen: zum Transport von Wasser, zur Aufbewahrung von Speis und Trank. Später wurden diese Gegenstände auch bemalt und im künstlerischen Sinne gestaltet.

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Die Metallentdeckung markiert den Beginn des entscheidenden Wandels in der Geschichte der menschlichen Zivilisation. Die Kunst der Metallverarbeitung begann im Iran zu prähistorischen Zeiten. Die alten persischen Mythen enthalten viele Erzählungen über die Erforschung der Metalle. Einige dieser Geschichten finden sich in der Dichtung " Shahname ", dem bekannten Hauptwerk von Ferdowsi, dem großen persischen Dichter. In " Avesta ", dem heiligen Buch der altpersischen Religion, werden vier Arten Metalle erwähnt: Gold, Silber, Stahl und eine Eisenlegierung. Funde in den unterschiedlichen Teilen Irans belegen ein besonderes Geschick des Volkes bei der Herstellung vielfältiger metallischer Gegenstände und Legierungen. Auch erste Kupferschmieden kamen zu dieser Zeit im Iran auf.

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Die gegenständliche Malerei, die- nach literarischen Quellen - in Sassanidenzeit in hoher Blüte stand, nie ganz verdrängt worden: Die sassanidische Malschule hat bis in die Abbasidenzeit (9. Jahrhundert n. Chr .) fortgewirkt; sie wurde abgelöst durch die manichäische Buchmalerei, die mit den aus Iran verdrängten Manichäern ihren Weg nach Bagdad, dann nach Zentralasien fand; die gegenständliche Malerei blühte auch an den Höfen der sassanidischen und ghaznewidischen Herrscher in Ostiran. Mit der Eroberung Irans durch die türkischen Seldschuken im 11. J ahrhundert begann für Iran eine der glänzendsten Kunstepochen, in der u. a. der Miniaturstil der Bemalung und Dekoration von Töpferwaren entstand. Aus ihm entwickelte sich - vermutlich in Iran - im 12. Jahrhundert der Miniaturstil der Buchmalerei, der in der mesopotamischen Schule des 13. J ahrhunderts seinen ersten Höhepunkt erlebte, nach der mongolischen Invasion (Zeit der Il-chane, 13./14. Jahrhundert) chinesische Einflüsse aufnahm und unter den Timuriden (15. und 16. Jahrhundert) sich zum eigentlich persischen Stil der Miniaturmalerei ausprägte. Wie in der schauspielerischen Darstellung ist im Bereich der Schia das muslimische Bilderverbot nicht konsequent gehandhabt worden: In der Buchmalerei ist die menschliche Darstellung immer vertreten gewesen, allerdings überwiegend in einer entpersÖnlichten, dekorativen Form. In den folgenden J ahrhunderten ist die Miniaturmalerei ohne wesentliche neue Impulse weiter gepflegt worden. Sie ist auch heute noch in einer konventionalisierten Form lebendig.

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Mit Gravierungen versehen werden verschiedene Metallen wie Kupfer, Messing, Silber, Gold und auch einige Legierungen. Beim Anfertigen einer Gravierung wird zunächst die Rückseite des Gegenstandes mit einer Teerschicht umhüllt, um eine Verformung unter dem Druck des Meißels zu verhindern und um den Lärm der Hämmerschläge zu vermindern. Dann wird mit verschieden Meißeln die Oberfläche des Objektes graviert.

Gravierung aus der Zeit der Sassaniden ca 500 n.Chr (Darstellung von Anaahitaa die Wassergötin)
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Teppiche wurden vermutlich von Nomadenstämmen zur Fußbodenbedeckung in den Zelten erfunden. Ob das Teppichknüpfen zuerst von Ägyptern, Chinesen oder gar von Mayas entwickelt wurde, ist ungewiss; wahrscheinlich begannen verschiedene Volksstämme etwa zur gleichen Zeit mit dem Teppichknüpfen! Sicher ist jedoch, dass das Teppichknüpfen im 5. Jahrhunderts v.Chr. eine hohe künstlerische Stufe erreicht hatte. Dies belegt ein im Pazyryk-Tal in den sibirischen Alta -Bergen von den russischen Archäologen Rudenko und Griaznov gefundener Teppich.Teppiche werden fast überall in der Welt geknüpft, aber die von Iran sind ...°!°

Ältester bis jetzt gefundener Teppich der Welt (400 v. Chr.) - geknüpft in Iran, gefunden in Sibirien)
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Die Kunst der Kalligraphie besitzt im Iran einen herausragenden Stellenwert. Die iranische Kalligraphie ist vielfältiger als die jeder anderen Nation und wurde nicht nur von Iranologen geschätzt. Kunstwerke berühmter iranischer Kalliegraphen befinden sich in Museen und privaten Sammlungen in der ganzen Welt.


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