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Die Geschichte Irans auf einen Blick
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| 7000 : v. Chr. |
Entstehen dörflicher Kulturen im iranischen Hochland
Tierformen als ornamentale Muster für Keramiken Gefäße aus Alabaster im Zentraliran. Ausprägung von regionalen Kulturen und Fernhandel. Herausbildung von Schrift und Zahlzeichen für Wirtschaftstexte; Rollsiegel mit Alltagsszenen entstehen, um Besitzverhältnisse anzuzeigen |
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| 2100 : | Das Reich von Elam entsteht im Südwesten Persiens mit Hauptstadt Susa. | ||
| 1400 : | Einwanderung indoeuropäischer Volksgruppen. Zusammenschluß medischer Stämme im Westen Irans mit der Hauptstadt Ekbatana (heute Hamedaan) | ||
| 600 : | Geburt des zarathustra | ||
| 550 : | Sieg des Achaimeniden Kyros der Grosse über den Mederkönig Astyages | ||
| 550-330 : |
Achämeniden:: (Hachaa'maneschiaan 550-330 v.C. ) Achämens(um 700-675) Teispes(um 675-640) Kyros I.(um 640-600) Kambys I.(ca. 600-599) Kyros II. der Grosse(559-530) 539:: Kyros Herrscher in Babylon, Entlassung der Juden aus der Gefangenschaft, Kontrolle über Palästina, berittene Kuriere, Übernahme der medischen Hoftracht 532:: Der Zarathustra-Kult wird persische Staatsreligion 525:: Sieg der Perser unter Kambyses über die Ägypter begründet Perserherrschaft am Nil 522/21:: Dareios I. erweitert die Reichsgrenzen bis zur Donau im Norden und Indien im Südosten. Lobpreis seiner Taten im dreisprachigen Felsrelief von Bisotun, Herrschaftsschutz durch Schöpfergott Ahura Mazda 520-490:: erste Bautätigkeit am Palast von Persepolis. Das Reich in Satrapien (Verwaltungsbezirke) eingeteilte Reich erhebt regelmäßige Steuern und baut ein über 2600 km langes Straßensystem 490:: Niederlage der Perser gegen die Griechen bei Marathon 486:: Xerxes I. (Ermordung 465) führt orientalisches Hofzeremoniell mit demütigem Kniefall ein 480/79:: Perserkriege mit Zerstörung Athens, Sieg der griechischen Flotte bei Salamis 465:: Das persische Großreich wird durch Artaxerxes geführt (bis 424/423) 461:: Pferdezucht mit Gestüten in Persien. Residenzen der Satrapen mit Gärten und Wildparks (pers. paradaida=Paradies) 333:: Iran wird in dieser Zeit, von Alexander der makedonier atakiert, der setzt die Persepolis in Brand, und verschmilzt alle Kunstwerke aus Metal, um daraus Waffen zu machn::wie lächerlich:: |
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| 327-247 : |
Herrschaftsgebiet der Seleukiden
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| 247 - 227: 112 : n.Chr. |
die Parther treiben die seleukidische aus dem Land. Beginn der Partherherrschaft unter Arsakes / Dynastie der Arsakiden (Asch'kaaniaan) 140:: unter Mithridates I. Ausdehnung der Herrschaft bis nach Mesopotamien. Im Nordosten des Reiches entsteht die Zitadelle von Nisa mit einer Prunkhalle und Skulpturen griechischer Künstler 127:: China liefert den Parthern Seide und Pfirsiche gegen Pferde und Wein. In dieser Zeit besuchen auch chinesische Delegationen Persien und erwähnen die Parther in ihren Berichten 66:: Der Euphrat bildet in den Verträgen des Römers Pompeius mit den Parthern die Grenze beider Reiche 53:: Schlacht bei Karrhae: Sieg der berittenen, parthischen Bogenschützen über die Römer unter Crassus 112 n.Chr. :: Partherfeldzug Kaiser Trajans: Eroberung Armeniens und Mesopotamiens führt zur größten Ausdehnung des römischen Reiches 117:: Friedensschluß der Parther mit Kaiser Hadrian; Rückzug der Römer aus Mesopotamien 227:: Sieg des Sasaniden Ardashir über den Partherkönig Artabanos V. | ||
| 230-636 : |
Sasaniden ;;Ardashir I. Entstehung von Stadtanlagen auf kreisförmigem Grundriß. Propagandistische Felsreliefs feiern das Geschlecht der Sasaniden und führen es auf die Achaimeniden zurück 241:: Shapur I. wird Nachfolger Ardashirs I. und nennt sich in Anlehnung an die Achaimeniden "König der Könige". Herrscherbilder werden über Münzen und Silberarbeiten verbreitet 260:: Gefangennahme des römischen Kaisers Valerian I. durch Shapur I. Noch heute sichtbare Brücken und Dämme werden in Persien durch römische Kriegsgefangene erbaut 288:: Vertrag zwischen den Sasaniden und Kaiser Diokletian: der Euphrat ist die Grenze zwischen Persien und Rom 332:: Sammlung der Offenbarungslehren Zarathustras, sog. Avesta: Dualismus Gut - Böse fordert Entscheidung des Menschen; Entstehung zahlreicher Feuerheiligtümer (Feuer=Lebenssymbol) 476:: Auftauchen der Ideen des Mazdakismus: Mazdak und seine Anhänger verlangen gleichmäßige Verteilung des Besitzes zwischen Grundbesitzern und Bauern. Aufstände der Bevölkerung werden durch den Adel niedergeschlagen 531-579:: Während der Regierung Khusros I. entsteht in Taq-i-Kistra (Mesopotamien) aus Lehmziegeln eine der größten Bogenhallen der Welt 636:: Arabish-islamischer Attakke | ||
| 651 : n.Chr. |
Arabisch-islamische Eindrang
Persiens nach Ermordung des letzten Sasanidenkönigs Yazdgard III. 656 Verlegung der Kalifen-Residenz von Medina / Arabien nach Kufa nahe Babylon (kufische Schrift) 661 Kalifen-Dynastie der Omaijaden in Damaskus, Persien wird durch abhängige Lokalfürsten regiert 749 Abbasiden-Kalifen werden Herrscher der islamischen Welt 760-62 Beginn der Errichtung der Freitagsmoschee in Isfahan 762 Gründung der Stadt Bagdad unter Kalif al-Mansur (Residenz bis 1258) 786-809 Kalif Harun al-Rashid, Blüte islamischer Dichtung, Musik und Wissenschaft: z.B. erste Apotheke 810 der persische Mathematiker al Chwarazmi( Khaarazmi) prägt den Begriff "Algebra" (= die Gleichungen) und die führt wenig später indische Zahlzeichen (europäische späteren arabischen Zahlen) 836-883 Samarra in Mesopotamien (heute Irak) Hauptstadt des Abbasiden-Reiches: Paläste mit Stuckdekorationen, Mosaiken und Wandmalereien 874-999 Einflußreiche Dynastie der Samaniden in Chorasan / Nordost-Iran und Transoxiana 885 Buch der Wege und Länder von Ibn Chordadhbeh erste Geographie der islamischen Welt 945 die persischen Bujiden erobern Bagdad: der Kalif hat nur noch geistlichen Einfluß 1010 Firdausis Geschichtswerk "Shahnameh" (Buch der Könige) wird fertiggestellt 1038 herrschen die Seldschuken über Persien und dehnen ihren Herrschaftsbereich später bis Zentralanatolien aus | ||
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1071: Die Seldschuken dehnen sich bis nach Anatolien aus, es führt zur Osmanenreich. 1220: Die Mongolen unter Dschingis-Khan attakieren Iran und zerstören das land. 1453: Die Osmanen erobern unter Mehmed II. Konstantinopel und wird Ihr Reich die Großmacht des Islam. 1501-1722: Ismail gründet schiitische Dynastie der Safawiden. 1722: Die afghanische Herrscher Kandahar attakiert iran. 1747: Nadir Schah Afschar treibt die Afghaner aus dem Land. 1794-1797: Nach langen Machtkämpfen gelangt in Persien Mohammed Kadschar auf den Thron und begründet die Dynastie der Kadscharen. 1797-1925: Unter der Dynastie der Kadscharen gelangt Persien zunehmend unter das Diktat europäischer Mächte. 1796: Teheran wird Hauptstadt Persiens. 1868: Die Russen erobern Turkestan mit Buchara und Samarkand. Diese einst glanz- vollen Kulturzentren bleiben bis zur Auflösung der Sowjetunion 1991 unter russischer Herrschaft. 1872: Die bankrotte Regierung unter Schah Nasir ad Din überläßt Großbritannien einen Teil seiner Bodenschätze gegen relativ geringe Gewinnbeteiligung. 1901: Die Konzessionen für Erdölbohrungen in Persien wird von Schah Muzaffer ad Din an die Briten vergeben. 1905/1906: In Teheran bricht eine Revolution aus. Protestiert wird gegen die unfähige Regierung und die rasche Zunahme des ausländischen Einflusses. 1909: Die Anglo-Persian Oil Company wird gegründet, um die persischen Erdölfelder auszubeuten. 1909-1925: Aufständische zwingen Ahmed Schah,das Parlament wieder einzusetzen, das ein Jahr zuvor durch ihn aufgelöst wurde. Er regiert seitdem in einer konstitutionellen Monarchie . 1918: Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges nimmt der britische Einfluß in Persien noch weiter zu. Persiens Wirtschaft steht völlig unter Kontrolle der Briten. 1921 Staatsstreich von Resa Khan, der 1925 die Kadjaren-Dynastie beseitigt und sich als Resa Pahlewi vom Parlament zum Schah wählen lässt 1941 Besetzung durch brit., amerikan. und sowjet. Truppen, Resa Schah wird zum Rücktritt gezwungen, Nachfolger wird sein Sohn Mohammed Resa Pahlewi (Krönung 1967) 1960 Beginn der »weißen Revolution« (Reformen) 1975 Grenzabkommen mit Irak bezüglich des Schatt el-Arab 1978 Blutige Unruhen, Proteste gegen die Schah-Regierung unter Führung der islam. Geistlichkeit (Ajatollah Khomeini) 1979 Der Schah verlässt Iran, Khomeini ruft nach seiner Rückkehr aus dem Exil (Februar) eine islam. Republik aus (1. 4.) und wird als »Führer der Nation« bestimmende polit. Figur. »Säuberungen« bes. in Verwaltung und Armee durch Revolutionsgerichte 1980 Der Irak greift Iran an (1. Golfkrieg) 1988 Waffenstillstand 1989 Tod Khomeinis, A. A. Rafsandjani wird Staatspräsident, A. Khamenei geistl. Oberhaupt; starker Einfluss der islam. Geistlichkeit 1997 S. M. Khatami wird Staatspräsident; er leitet gegen den Widerstand konservativer Kräfte eine vorsichtige Annäherung an den Westen und innenpolit. Reformen ein 1998 Nach der Ermordung iran. Diplomaten im nordafghan. Mazar-i Scharif kommt es zu schweren Spannungen zwischen dem afghan. Taliban-Regime und Iran 1999 Ein verschärftes Pressegesetz und das Verbot von Zeitungen führen im Juli zu student. Massenprotesten 2000 Im Februar Sieg der Reformkräfte bei den Parlamentswahlen 2001 Khatami wird zum zweiten Mal Staatspräsident Irans
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