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Kerman(Kirman)::

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Baad-Girr (Windtürme) in Kerman
Provinz Kerman :: Diese Provinz war bekannt, als "Botia" in der Periode Achaemenids und in der islamischen Ära wurde als eine wichtige kulturelle Zentrum und war viele Male unter fremder Herrschaft. Die mit 174.069 km drittgrößte Provinz Irans besitzt nur etwa 1,9 Mio. Einwohner. Kein Wunder, ist doch der größte Teil davon Steppe und Wüste. Der relativen Rückständigkeit und Isolation Kermans ist es zu danken, daß neben einem ausgeprägten Dialekt auch traditionelle Lebens-und Bauformen hier stärker erhalten blieben als in anderen Teilen Irans. Dank der Qanat-Technik produzieren die Oasen Kermans jedoch reichlich wie Datteln, Orangen und Pistazien, die als die besten Irans gilt. Das Klima ist geprägt von heißen, trocken Sommern und kalten, trockenen Winter. Enge Verbindungen besitzt Kerman seit jeher zur Golfregion, vor allem nach Bandar-e Abbas, dem größten iranischen Golfhafen. Zwei bedeutende Karawanenwege, die zum südlichen Zweig der Seidenstraße gehören, verbanden ihn mit den Städten Sirjan und Sabzavar.
Kerman :
Hauptstadt der Provinz ist die gleichnamige Stadt Kerman, die rund 250.000 Einwohner zählt. Aufgrund ihrer hohen Lage(1749 m) herrscht selbst im Sommer ein relativ kühles Klima. Gegründet wurde Kerman, dessen Name von der elamischen Bezeichnung der Region, Caramania, stammt, wohl von dem Sassaniden Ardashir I. Diese Stadt am Rand der Wüste Lut ist ein bekanntes Zentrum der Teppicherzeugung. Marco Polo erwähnt die besondere Qualität der Textilien, Stick- und Lederarbeiten Kermans. Kerman beherbergt nach Yazd die größte zoroastrische Gemeinde Irans. Durch die isolierte Lage in der Wüste ist in die wirtschaftliche Lage der Stadt schlecht und hat sich nach der Revolution eher noch verschlechtert. Kerman hat noch verhältnismäßig viele traditionelle Lehmhäuser, aber die alten Stadtviertel verfallen und werden zunehmend dem Erdbeben gleichgemacht. Heute lebt Kerman vor allem von der Teppichproduktion sowie vom (Kunst-)Handwerk.

Bam

120 km südöstlich von Mahan liegt an der Hauptstraße nach Sistan & Baluchistan, die durch die Wüste Lut führt, auf einer Höhe von 1062 m die Oasenstadt Bam. Traditionelle Ziegel- und Lehmarchitektur und die zahlreichen unterschiedlich hohen und verschieden geformten Windtürme, die für Wüstenstädte so charakteristisch sind, prägen das Bild des heutigen Ortes. Die ältesten erhaltenen Strukturen gehen auf die Zeit vor dem 12. Jh. zurück, die meisten Gebäude stammen jedoch aus safawidischer Zeit. Hier gedeihen die besten Datteln, Zitrusfrüchte und Orangen Irans. Man kann die berühmten schwarzen Datteln der Oase, genannt Mozafati, kaufen, die zu Recht als die leckersten Datteln Irans gelten. Bam besitzt einen sehenswerten Bazar.

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